Andere Spiele sind möglich! – Sportgroßereignisse nachhaltig und in Einklang mit Menschenrechten gestalten

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist unter folgendem Link abrufbar: Video

Unser Fachgespräch: „Andere Spiele sind möglich! – Sportgroßereignisse nachhaltig und in Einklang mit Menschenrechten gestalten“ fand große öffentliche Beachtung.

Ob Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften oder andere Sportgroßereignisse: immer wieder rücken die sportlichen Leistungen in der Hintergrund. Autokratische Herrscher nutzen die Spiele als Propaganda in eigener Sache, demokratisch gewählte Regierungen geraten wegen Kostenexplosionen unter Druck. Korruption, Umweltverschmutzung und die Verletzung von Menschen- und Bürgerrechten bestimmen die Vorbereitung der Sportgroßereignisse und wirken noch auf Jahre hin nach. Gewinne werden privatisiert, die Kosten der Gesellschaft aufgelegt. Weltsportverbände wie FIFA und IOC stehen dafür in der Kritik und in Demokratien ist der Widerstand der Menschen gegen Mega-Spiele vor der eigenen Haustür hoch.

Deshalb hat unsere Bundestagsfraktion im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs mit führenden ExpertInnen aus Sport, Wissenschaft, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie Gewerkschaften eingeladen um Antworten auf die Frage finden, welchen Beitrag die Politik leisten kann und muss, damit Sportgroßveranstaltungen nachhaltig gestaltet werden und Akzeptanz in der Bevölkerung zurück gewonnen wird.

In drei Foren haben wir mit Theo Zwanziger (FIFA Exekutivkomitee), Michael Vesper (DOSB), Sylvia Schenk (Transparency International), Barbara Susec (DGB), Tilman Heuser (BUND) u.v.a. über die Zukunft von Sportgroßveranstaltungen diskutiert. Es war eine spannende und lebendige Diskussion, die uns sehr erfreut hat.

140926 FG Sport 2

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