MutluKiezt

Im Rahmen eines Wahlkreistages besuchte ich gestern das Job Point in Moabit. Das Job Point Berlin-Mitte betreut seit zwei Jahren Arbeitsuchende und Unternehmen bei der Besetzung von Stellen und Ausbildungsplätzen. Das Projekt akquiriert täglich neue Stellen aus dem Bezirk und hilft den Suchenden auch aktiv beim Job-Matching. Die Leiterin des Projekts Frau Hansen und ihr siebenköpfiges-Team beraten so mehr als 2000 BesucherInnen jährlich in dem Ladenlokal in Alt-Moabit 84.

Ich bin beeindruckt von dem Engagement und der innovativen Projektarbeit des Job Point Teams, das immer wieder neue Formate schafft und Ideen entwickelt, um den Interessenten den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen und zu erleichtern. Bei dem Treffen wurden aber auch viele neue Ideen für 2015 besprochen, zum Beispiel wie Jugendlichen bei der Branchenfindung für eine zukünftige Ausbildung geholfen werden kann. Hierzu gibt es einen Aufruf des Job Points für Unternehmen an dem Ausbildungsparcours im Februar 2015 teilzunehmen. Auch ich möchte an alle Unternehmen in Mitte appellieren, das Ausbildungsparcours für die Werbung ihrer Branche zu nutzen und zukünftige Auszubildende von ihrem Unternehmen zu überzeugen. Unternehmen können sich als Aussteller für das Ausbildungsparcours am 12. Februar 2015 direkt bei dem Job Point (www.jobpoint-berlin.de/) anmelden.

Am Mittag besuchte ich die Allegro-Grundschule in Tiergarten. Die Schuldirektorin Frau Flemig, Konrektorin Frau Varbelow und die Elternsprecherinnen Frau Richter und Frau Lüpfert führten den Jugend- und Integrationssprecher der BVV Fraktion Tilo Siewer (Bündnis 90/Die Grünen) und mich durch das Schulgebäude. Die Grundschule besitzt ein musik- und leseorientiertes Schulprofil und bietet den Schülerinnen und Schülern entsprechend ausgestattete Räumlichkeiten, die viel Raum für eine individuelle Förderung ermöglichen. Wir haben uns mit der Schulleitung und den Elternsprecherinnen darüber beraten, wie mit der Raumproblematik umzugehen ist. Zur Zeit befindet sich die Schule mit dem Bezirk in einer Auseinandersetzung, da sie aus bezirklicher Sicht räumlich unterbelastet ist und somit eine ganze Etage vermietet werden soll, die die Schule aufgrund ihres Profils und des inklusiven Konzeptes nicht zur Verfügung stellen kann. Tilo Siewer und ich sind beeindruckt von dem Engagement und der Tatkraft der Schulleitung und der Elternschaft, sich für die Schule ihrer Kinder einzusetzen.

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Am Ende des Wahlkreistages stattete ich dem „Müllionär von Moabit“ einen Besuch ab. Atilay Ünal, der einen Wertstoffhandel in Moabit betreibt, sammelt allein 300 Tonnen Alt-Papier monatlich, bietet aber auch einen „Allround-Recyclingservice“ für den Handel an. Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie Herr Ünal zu seinem Unternehmen kam und wie er erfolgreich aus Abfall Geld gemacht hat. Auf dem 2500 Quadratmeter großen Wertstoffhof befinden sich die verschiedensten Abfälle, die für die Weiterverwendung von seinem Mitarbeiterteam vorbereitet werden. Unter der beeindruckenden Kulisse des Industriehofes mit den hochgestapelten Pressabfällen, haben wir uns über die Bedeutung eines solchen Recyclinghofes für die Umwelt ausgetauscht und über die Verantwortung für eine grüne Umwelt gesprochen.

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Viele spannende Gespräche mit engagierten Menschen und tolle neue Ideen für das Jahr 2015 – ich freue mich drauf!

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