Chaos-Zöllner zwingt Schulen ihre eingearbeiteten Erzieher abzugeben!
Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:
Die vergangene Woche von Bildungssenator Zöllner vorgestellten neuen Organisationsrichtlinien für die Grundschulen machen eine qualitativ gute Arbeit vor Ort unmöglich. Gerade vor einer Woche hat Senator Zöllner den Schulen zusätzliche 200 Erzieherstellen versprochen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, es soll gar keine neuen Erzieherstellen für die Schulanfangsphase geben. Unter dem Vorwand "stärkere Kooperation mit freien Trägern" sollen Schulen gezwungen werden ihre eingearbeiteten Erzieher abzugeben und stattdessen nur mit Erziehern von freien Trägern arbeiten. Dabei war es SPD-Bildungssenator Böger, der vor drei Jahren funktionierende Strukturen vernichtet und die freien Träger aus den Schulen vertrieben hat. Nun soll das in umgekehrter Weise wiederholt werden. Nicht mit uns!
Bildung setzt Kontinuität voraus, durch die ständigen Umstrukturierungen wird eine qualitativ gute Arbeit in den Schulen kaputt gemacht. Statt eingearbeitete Teams von LehrerInnen und ErzieherInnen auseinander zu reißen, muss der Senator den Schulen die versprochenen 200 neuen Erzieherstellen ohne Trickserei zur Verfügung stellen.
Defizite vieler LehrerInnen im Umgang mit Heterogenität, mangelhafte bauliche und räumliche Ausstattung vieler Schulgebäude sowie eine völlig unzureichende Personalzumessung in den Berliner Grundschulen sind tagtägliche Realität. Wir fordern Senator Zöllner auf, endlich mehr qualifiziertes Lehr- und Erzieherpersonal einzustellen. Ein Weiter so schadet nur.




