Bildung ist ein wichtiger Standortfaktor - Ziehen Sie Konsequenzen aus der Degewo-Studie, Herr Zöllner!
Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:
Dass Bildung ein realer Standortvorteil ist, wissen wir schon lange. Nun hat die Degewo mit ihrer Studie erneut den engen Zusammenhang von Schul- und Wohnqualität betont. Es wird wieder einmal klar, dass die Schulentwicklung mit den Entwicklungen im Sozialraum zusammenhängt. Die Einbindung quartiersbezogener Akteure lohnt sich, deshalb sollten wir die Chance ergreifen, im Rahmen der Schulstrukturreform regionale Partizipationsprozesse mit außerschulischen Akteuren zu initiieren.
Neben der Wohnungswirtschaft sind auch alle weiteren wirtschaftlichen Akteure aufgefordert, sich in die Sozialraumgestaltung einzubinden, denn Schulen sind keine losgelösten Einrichtungen, sondern Spiegel der gesellschaftliche Realität, die sie umgibt.
Hier geht eine Wohnungsbaugesellschaft mit gutem Beispiel voran. Es bleibt zu hoffen, dass andere gesellschaftliche Institutionen sich in ähnlicher Weise für eine bessere Bildung einsetzen. Schulsenator Zöllner ist gut beraten, die Ergebnisse der Studie im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Degewo (Info GmbH) zu analysieren und notwendige Konsequenzen daraus zu ziehen. Vor allem der Senat ist gefragt, mit gezielten und nachhaltigen Maßnahmen dafür Sorge zu tragen, dass Bildung vor Ort zu einem Qualitätssiegel wird.
(c) Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus - Berlin




