Rot-Rote Bildungspolitik hat versagt!
Sibyll Klotz, Fraktionsvorsitzende, und Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, erklären:
Drei Wochen nach dem Schuljahresbeginn hat sich an Berlins Schulen nichts geändert: Unterrichtsausfall zuhauf, über eine ausreichende Vertretungsreserve verfügen nur die wenigsten Schulen, allen Statistiken von Klaus Böger zum Trotz.
Es ist symptomatisch für die rot-rote Bildungspolitik, dass auf dem Papier richtige und gute Reformen stehen, für die in der Realität die notwendigen Rahmenbedingungen fehlen. Die Schulverwaltung ist offenbar nicht in der Lage, etwas gegen das alljährliche Chaos zu unternehmen. Die Situation vor Ort schreit zum Himmel, wie 30 GrundschulleiterInnen in Tempelhof-Schöneberg zurecht kritisieren.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind die einzige Partei, die sich schon vor der Wahl festlegt: Gute Bildung hat ihren Preis und ohne zusätzliche finanzielle Mittel sind die Reformen in der Schule zum Scheitern verurteilt. Von den Mehreinnahmen, die Berlin in den kommenden Jahren erwarten kann, muss jeder fünfte Euro ins Bildungssystem investiert werden. Ohne Bildung keine Zukunft - wir sind es den Kindern schuldig, in die Qualität der Bildung zu investieren.
Berlins Schulen brauchen einen Pool von Lehrerstellen, um dauerkranke LehrerInnen schnell und unbürokratisch ersetzen zu können. Die Autonomie der Schulen muss tatsächlich gestärkt werden: Die Schulen müssen ein eigenes Personalbudget erhalten, um kurzfristig auf Unterrichtsausfall reagieren zu können.
(c) Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus - Berlin




