Lehrerin Ursula Sarrazin wird zu einer Belastung - stellen Sie endlich den Schulfrieden her, Herr Zöllner!
Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, sagt zum Fall der Lehrerin Ursula Sarrazin:
Der Fall der Lehrerin Sarrazin nimmt immer groteskere Züge an. Während Schulleitung, Schulaufsicht und LehrerkollegInnen einen Maulkorb bekommen, darf die Lehrerin Sarrazin ohne Rücksicht auf den Schulfrieden ihre Vorwürfe täglich in der Öffentlichkeit und in der Presse kundtun. Die Lehrerin Sarrazin zeigt auf den Schulleiter, der sich nach ihrem Bekunden mit einigen türkischen Eltern gegen sie verbündet habe. Damit sind die Fronten und die Feindbilder klar: "böse" türkische Eltern – es handelt sich um deutsche Staatsbürger, aber Familie Sarrazin scheint dies nicht sonderlich zu kümmern – hätten den Schulleiter auf das vermeintliche Opfer Ursula Sarrazin gehetzt!
Diese Art der Denunziation von Eltern und die Ethnisierung eines Konflikts zeigt, welches Menschenbild die Lehrerin Sarrazinzu pflegen scheint. Auf schäbigste Art missbraucht sie ihre Freundschaft zum Bildungssenator Zöllner, der dies leider zulässt. Eltern werden an den Pranger der Öffentlichkeit gestellt, weil sie genau das tun, was wir von ihnen verlangen: sich um die Bildung ihrer Kinder zu kümmern, Verantwortung zu übernehmen und sich einzumischen. Das scheint in das schwarz-weiß Schema von Frau Sarrazin nicht zu passen. Der jüngste Fall der Lehrerin Sarrazin zeigt: Sie ist als Pädagogin ungeeignet und genügt ihrer Vorbildrolle in keiner Weise.
Herr Zöllner, Sie haben eine Fürsorgepflicht für alle LehrerInnen, diese geht vor!Ihr Handeln und Ihre Freundschaft zur Lehrerin Sarrazin darf nicht zu einer Belastung des Schulfriedens ausarten, ziehen Sie endlich die notwendigen Konsequenzen!




