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Senat darf Kinder, Eltern und Schulen nicht allein lassen!

Ramona Pop, Fraktionsvorsitzende, und Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, sagen zum breiten Widerstand gegen die Schulpolitik des rot-roten Senats:

Der Senat zerstört mit seiner bildungspolitischen Lustlosigkeit und mangelnden Kommunikation viel Vertrauen bei Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen. Das Agieren des Senats sorgt für Verunsicherung und Frustration. Eltern wurden schlecht informiert, Lehrerinnen und Lehrer mit unausgegorenen Konzepten alleingelassen. Dass sich jetzt breiter Unmut von Eltern und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigt, ist mehr als verständlich.

Wenn der Senat jetzt nicht handelt, droht die Schulreform, die von der Idee her richtig ist, an der miserablen Umsetzung zu scheitern. Berlin braucht keine neuerliche Schulreform und keinen neuen Schulkampf. Wir brauchen konkrete Maßnahmen, die die erforderliche Qualität sichern und unsere Schulen Schritt für Schritt besser machen. Vordringlich ist jetzt die Ausstattung mit Lehrkräften. Der Mangel an LehrerInnen wie u.a. auch im Bezirk Mitte, den der Senat nicht in den Griff bekommt, ist nicht länger hinnehmbar.

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