Berlin braucht 400 neue LehrerInnenstellen!
Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:
Der neue Bildungssenator ist nicht gut beraten, wenn er seinen Vorgänger zum Vorbild nimmt und die Realitäten vor Ort an den Schulen ignoriert! Der Unterrichtsausfall in den Schulen schreit zum Himmel. Die Realität des Schulalltags zeigt, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für einen ordnungsgemäßen Unterricht fehlen.
Es muss sichergestellt werden, dass an allen Berliner Schulen eine Personalausstattung zur Verfügung steht, die den Schulen einen qualitativen Unterricht ermöglicht. Wir fordern den Senat auf, mit dem Nachtragshaushalt für das Jahr 2007 den Schulen zusätzliche 400 LehrerInnenstellen zur Verfügung stellen und seinen Eiertanz um die LehrerInnenausstattung zu beenden. Mit der Vogel-Strauß-Methode ist der massive Unterrichtausfall jedenfalls nicht zu beheben!
Wenn im Schuljahr 2007/08 der Unterrichtsausfall reduziert werden und zusätzliches Personal zur Verfügung gestellt werden soll, müssen jetzt die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen - Schaffung von neuen Stellen - im Zuge des Nachtragshaushalts geschaffen werden. Sonst bleiben alle Versprechungen warme Luft und das Chaos an den Schulen wird sich verschärfen. Die anhaltenden Briefe von LehrerInnen sollten Mahnung genug sein und ernst genommen werden. Der fortdauernde Unterrichtsausfall muss umgehend beendet werden, damit die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihrer Schulpflicht nachkommen, sondern auch der Senat seiner Pflicht auf ausreichende und qualitative Unterrichtsversorgung nachkommt. Wir fordern den Senat auf, die Personalausstattung durch eine langfristige Planung zu verbessern und Planungssicherheit für Schulen und LehrerInnen zu schaffen!
Mit den nachfolgenden Anträgen, haben wir den Senat aufgefordert aktiv zu werden und hoffen, dass die Regierungsfraktionen einlenken und endlich im Interesse der Schülerinnen und Schüler handeln.




