Mehr Eigenverantwortung für Schulen – Wir handeln!
14.09.2001: Rot/Grüne Bildungspolitik
Mit Rot/Grün wird Bildung wieder ernst genommen. Bildung hat entscheidenden Einfluss auf die soziale Stellung, die Erwerbsmöglichkeiten und die Integrationschancen.
Von ihrer Qualität hängen die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen ab. Eigenverantwortung und Flexibilität spielen dabei eine große Rolle. Ab dem kommenden Schuljahr wird auf unseren Antrag hin an ausgewählten allgemein- und berufsbildenden Schulen eine Personalbudgetierung eingeführt. Damit können die Schulen ein Teil der Vertretungs- und Honorarmittel selbständig einsetzen, den Unterricht besser organisieren und Unterrichtsausfall reduzieren.
Damit nicht genug. Seit dem Amtsantritt von Rot-Grün in Berlin am 16. Juni 2001 sind in diesem Bereich wichtige Weichenstellungen vorgenommen worden: Die gemeinsame Erziehung von SchülerInnen mit und ohne Behinderung in der SEK-1 ist durch zusätzliche 60 Lehrerstellen im kommenden Schuljahr abgesichert. Ab dem Schuljahr 2001/2001 werden weitere Schulen in das Programm der verlässlichen Halbtagsgrundschulen aufgenommen, deren Zahl von 45 auf 70 erhöht wird. Der Einstieg in die Frequenzabsenkung der Klassen mit einem Anteil von SchülerInnen nicht-deutscher Herkunftssprache über 40 Prozent ist beschlossen. In allen 1. Klassen der Grundschulen und allen 7 Klassen der Oberschulen werden die Klassenfrequenzen mit Beginn des Schuljahres 2001/02 um je zwei Schüler abgesenkt. 500 Stellen als Vertretungsreserve für dauererkrankte Lehrer bleiben erhalten. Die Finanzierung von vorerst 30 Schulstationen ist unter Dach und Fach Die Weiterführung der Staatlichen-Europa-Schule-Berlin bis zum Abitur ist gesichert Damit hat die rot-grüne Koalition trotz des engen Zeit- und Finanzrahmens einen klaren Schwerpunkt in der Bildungspolitik gesetzt und der Reformstau im Berliner Bildungsbereich weiter aufgelöst. Dieser Kurs wird auch in Zukunft fortgesetzt. Wir reden nicht, wir handeln.




