Keine Erhöhung der Lehrerarbeitszeit
16.08.2001: Zur Forderung des Bundesrechnungshofes, in Berlin 2.000 Lehrerstellen einzusparen.
Der Präsident des Bundesrechnungshofes, Jens Harms, fordert 2.000 Lehrerstellen in Berlin einzusparen. Sein Konzept: Erhöhung der Lehrerpflichtstunden um 1 Stunde und Kürzung der Ermäßigungsstunden um ein Drittel. Die Lehrerarbeitszeit in Berlin ist im Stadt-Staaten-Vergleich keinesfalls zu niedrig. Zumal die Pro-Kopf-Ausgaben für SchülerInnen in anderen Ländern teilweise weitaus höher sind. So investiert Hamburg 2.500 DM mehr pro SchülerIn als Berlin. Die Berliner Lehrerschaft hat Ihren Beitrag zur Konsolidierung mit den Arbeitszeitkonten und der Lehrerarbeitszeiterhöhung bereits erbracht. Mehr kann weder ihnen, noch den SchülerInnen und Eltern zugemutet werden.
Bei den Ermäßigungsstunden sehen wir zwar Gesprächsbedarf, allerdings lautet unser Ziel: Abbau von Doppelarbeit und Doppelstrukturen sowie effektiver Einsatz der vorhandenen Kräfte. Mit uns ist eine erneute Arbeitszeiterhöhung, insbesondere im Interesse der Schülerschaft und der Qualität der Berliner Schullandschaft, nicht machbar!




