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Ist die Altenhilfe auf ältere MigrantInnen eingestellt?

  

Im Jahr 2010 wird die Zahl älterer MigrantInnen (über 60 Jahre) bis auf 1,3 Millionen ansteigen, bis 2030 sogar auf 2, 8 Millionen. Die Familienbeziehungen in der zweiten und dritten Ausländergeneration haben sich so stark verändert, dass ältere MigrantInnen sich nicht mehr auf die soziale Versorgung durch ihre Familien verlassen können. Sie sind zunehmend auf die Dienste der offenen, der ambulanten und stationären Altenhilfe angewiesen.

Doch auf beiden Seiten - bei den älteren MigrantInnen und bei den Diensten der Altenhilfe - gibt es Zugangsbarrieren: Verständigungsprobleme, soziokulturelle und interkulturelle Schranken. Möglichkeiten, die ihnen die Altenhilfe bietet, werden nicht in vollem Umfange von den MigrantInnen wahrgenommen, sind aber auch nicht immer auf sie zugeschnitten. Das Begegnungszentrum der AWO in der Adalbertstraße 23a hat vor Jahren dieses Problem erkannt und setzt sich seither mit Erfolg für die Belange dieser Bevölkerungsgruppe ein.

Um diese Problematik zu erörtern hat sich Özcan Mutlu (migrationspolitischer Sprecher) mit jüdischen, türkischen und griechischen SeniorInnen zu einem Gespräch im Abgeordnetenhaus getroffen.

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