Vorziehen der Sprachstandsfeststellung: Eine weitere Schnapsidee des Senats

Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, und Marianne Burkert-Eulitz, Sprecherin für
Familie, Jugend und Kinder, sagen zu Senatsvorstoß, die Sprachstandsfeststellungen für Kinder vorzuziehen:

Etliche Studien belegen, dass Sprachstandserhebungen bei Kindern unter fünf Jahren wenig Sinn machen. Dass der Senat nun diese Tests vorziehen will, ist daher Unsinn und nicht im Interesse der Kinder.
Erst Kita-Pflicht, nun die vorgezogegen Feststellungen: Es scheint, als würden sich der SPD-Fraktionsvorsitzende und die SPD-Bildungssenatorin in einem Wettkampf der Schnapsideen befinden. Sachverstand spielt dabei offenbar keine Rolle. Berlin kann auf diese Scheindebatten verzichten. Dafür ist das Thema frühkindliche Bildung zu wichtig.

Wir fordern eine Qualitätsoffensive für Kitas, damit sie als attraktive Bildungseinrichtungen
wahr- und ernst genommen werden. Die Berliner Kinder brauchen mehr Kitaplätze, engagierte und gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Dafür müssen die Ausbildungskapazitäten erweitert werden. Die Familien brauchen endlich genügend unterstützende Maßnahmen.

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