Wir gratulieren: SPD und CDU entsprechen unserer Forderung und sorgen bei den Haushaltsberatungen

Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, und Stefanie Remlinger, Mitglied des Hauptausschusses, sagen zur Schließung der Hortlücke in Klasse 5 und 6: Dass die Ganztagsschule den richtigen Rahmen für individuelle Förderung und damit für mehr Bildungschancen darstellt, ist pädagogisch und wissenschaftlich unumstritten. Aus diesem Grund wurde im Zuge der Schulstrukturreform die Sekundarschule folgerichtig als Ganztagsschule eingerichtet. Um so unverständlicher war es, dass der Senat bislang nicht bereit war, die Betreuungslücke in der Klasse 5 und 6 zu schließen. Pädagogische, fachliche oder bildungspolitische Gründe gab es dafür keine. Im Gegenteil!

Deshalb haben wir immer wieder die vollständige Schließung der Hortlücke in den Klassen 5 und 6 gefordert und wissen dabei die Eltern, die Elternvertretungen und die Fachverbände auf unserer Seite. Nur so ergibt das Bildungsprogramm für die Ganztagsschule Sinn und bietet genau den SchülerInnen Hilfe, die eine gezielte und individuelle Förderung nötig haben.

Nun hat die Rot-Schwarze Koalition eingelenkt und hat sich unserer Forderung nach einer vollständigen Schließung der Hortlücke in Klasse 5 und 6 angeschlossen und die Ferienbetreuung auch für ältere SchülerInnen mit Behinderungen rechtlich gesichert. Wir freuen uns und gratulieren zu diesem wichtigen Schritt und sagen: Späte Einsicht ist auch gut!

Nun müssen wir uns gemeinsam dafür einsetzen, dass bestehende bürokratische und pädagogische Hürden abgeschafft werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ohne wenn und aber gewährleistet wird!

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