Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:
20 Jahre Europaschulen in Berlin – eine Berliner Erfolgsgeschichte, zu der wir herzlich gratulieren!
Was 1992 als Schulversuch begonnen wurde, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Berliner Schullandschaft geworden. Durch ihre besondere pädagogische Prägung und das bilinguale Konzept sind die Staatlichen-Europa-Schulen in Berlin (SESB) eine wertvolle Ergänzung der Berliner Schullandschaft. Die kulturellen und sprachlichen Brücken, die von den 17 Grundschulen und 13 weiterführenden Schulen ausgehen, helfen nun seit 20 Jahren auf ihre ganz eigene Weise, Berlin mit Europa zu verbinden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration, Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft.
Besonders lobenswert ist die Vielfalt der Partnersprachen und der Erfolg der SchülerInnen.
Doch obwohl sich der Berliner Senat gerne mit den Europaschulen schmückt, werden sie zum Teil wie Stiefkinder des Berliner Schulsystems behandelt. Nach wie vor ist die Situation der muttersprachlichen ErzieherInnen an manchen Standorten ein Problem und der Ganztagsbetrieb damit gefährdet. Auch die Situation der muttersprachlichen Lehrkräfte lässt zu wünschen übrig. Hier muss der Senat endlich mit nachhaltigen Maßnahmen für eine Lösung sorgen und die SESB als Vorzeigemodell der Berliner Schullandschaft stärken und unterstützen.
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